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Sechs Gänse für die Sieger Mut und reiterliches Geschick waren gefragt, um den Hals der Gänseattrappe aus der Halterung zu reißen. Die 27 Teilnehmer lieferten einen spannenden Kampf. Sechs von ihnen konnten sich schließlich durchsetzen. Sie nahmen aus den Händen des Vereinsvorsitzenden Hans-Jürgen Feibel Gutscheine für jeweils eine lebendige Gans aus dem Stall eines Bührener Hofes entgegen. Sieger des Gänsereitens waren Peter Steinhoff aus Theten, Meinolf Siepe aus Attendorn, Andreas Breuer aus Drolshagen, Stephan Neu aus Eichhagen, Katja Meier aus Frenkhausen und Hubertus Hahn aus Neger. Gegründet wurde der Reiter- und Heimatverein 1948. Damals feierte
er das Erntefest mit Gänsereiten noch mit lebendigen Gänsen.
Doch 40 Jahre später wurde dem Verein das Gänsereiten untersagt.
Denn nach dem Tierschutzgesetz ist es verboten, Wirbeltiere grundlos zu
töten. Seitdem wird das Reiten mit Gänseattrappen durchgeführt.
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