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http://www.tierschutzverein-dortmund.de/presse/presse.htm über metager
Einigung zu Gunsten der Gänse
Ordner geschlossen
Mit dem Verzicht
auf die traditionelle Art des "Gänseköppens"
bei der Kurler Kolpingfamilie schließt
jetzt die Rechtsanwaltskanzlei Peer Fiesel
gleich mehrere Aktenordner.
Denn der Jurist war es, der im Namen des Tierschutzvereins in den
vergangenen fünf Jahren mehrmals einen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz
angeklagt hatte. Zuletzt musste Peer Fiesel,
der auch zweiter Vorsitzender des Tierschutzvereins Groß-Dortmund
ist, ein "Klageerzwingungsverfahren" beim Generalstaatsanwalt
in Hamm durchsetzen, nachdem die Dortmunder Anklagebehörde ein Verfahren
eingestellt hatte.
Zähneknirschen
In den vergangenen Jahren, so Fiesel,
hätten die Richter des Oberlandesgerichts in Hamm unterschiedliche
Rechtsauffassungen vertreten und das "Gänseköppen"
zähneknirschend gebilligt - aber auch durchblicken lassen, dass
diese Tradition allmählich nicht mehr dem Zeitgeist entspreche.
Mit der jüngst vom Bundestag beschlossenen Grundgesetz-Änderung
(Paragraph 20a, Schutz von Natur und Tieren) sei die Kolping-Tradition
endgültig überholt, so Peer Fiesel.
Der Jurist freut sich besonders über die außergerichtliche Einigung
der Parteien. Ordnungsamt und Kolpingfamilie hätten vernünftig beraten
und entschieden.
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