| Endlich -
seit Februar 2004 Gänsereiten mit Attrappen:
In Essen Freisenbruch werden nun selbstentwickelte Attrappen
anstelle von Tieren beim sog. Gänsereiten eingesetzt.
Es ist zwar noch kein kulturelles Ereignis, jedoch
sterben keine Tiere.
 
Bis Febr. 2003: In Essen
Freisenbruch wird am Karnevalssonntag nach dem frommen
und andächtigen Kirchgang und dem opulenten Sonntagsmahl
das abartige Gänsereiten veranstaltet.
Gemeinsam zerfleddert man Gänseleichen aus Jux und
Dollerei.
Eine Schaugans und die Königsgans
werden getötet,
um dann für die Gaudi der Gänsereiter herhalten
zu müssen.
Die Freisenbrucher mußten im Jahr
2003 aus Kostengünden ihren ach
so geliebten Karnevalsumzug aufgeben.
Endlich müssen sie zumindest einen Teil der Kosten
für ihr Treiben bezahlen.
Doch den wahren Preis zahlen
die armen Gänse,
die für das Gänsereiten umgebracht werden.
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