Das
Gänsereiten in Bühren weist einen Weg, der ohne
das Töten der Gänse auskommt.
Auch im
tiefsten Sauerland, in Bühren, sind früher Gänse
getötet worden. Eine Weisung des Kreises Olpe und die
Einsicht des Heimatvereins Bühren ließen diese
schaurige Kapitel jedoch zu Ende gehen.
Der
Heimatverein
schreibt selber: |
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Das Jahr
1988:
Einige Wochen vor dem großen Fest erhielten wir vom
OKD Olpe das Verbot des Gänsereitens. Nach dem Tierschutzgesetz
§17 ist es verboten, Wirbeltiere grundlos zu töten.
Wir haben uns dieser Verordnung nicht widersetzt, sondern
das modernste Gänsereiten der Neuzeit eingeführt.
Fast alle Besucher finden dieses
Gänse-Attrappen-Reiten viel schöner,
hygienischer und besser.
Bilder aus Bühren siehe unten:
Pressebericht
1 aus Bühren
Pressebericht
2 aus Bühren
Tierleid
in Bühren und Dortmund unterbunden
Hahneköppen in Lindlar
ohne tote Hähne
Die Hahneköpper aus Lindlar haben sich
weiterentwickelt und eine Form der
festlichen Attraktion gefunden,
für die keine Hähne sterben müssen.
Ethik und Vergnügen sind hier kombiniert,
weil anstelle der Tiere eine Attrappe benutzt wird.

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Endlich - seit Februar
2004 gibt es Gänsereiten
in Essen
mit Attrappen:
In Essen
Freisenbruch, Essen Dumberg und Essen
Byfang werden selbstentwickelte Attrappen
anstelle von Tieren beim sog. Gänsereiten eingesetzt.
Es ist zwar noch kein kulturelles Ereignis, jedoch sterben
keine Tiere.
Essen-Byfang
und Essen-Freisenbruch

Auch das Hahneköppen in
Essen- Kuperdreh findet ab 2004 ohne
tote Tiere statt.Nun gibt es Hahneköppen
in Essen mit Attrappen
Das
Gänseköppen in Dortmund Kurl findet ab dem
Jahr 2002 ohne tote Gänse statt.
Der
Kolpingverein Kurl hat nach langem Ringen und auf Druck des
Tierschutzvereines und des Ordnungsamtes das Töten der
Gänse eingestellt.
Hiermit kam man einer Ordnungsverfügung der Stadt zuvor.
Die Presse hat hierüber berichtet. Der Ordnungsamtsleiter
der Stadt Dortmund hielt das Gänseköppen mit Rücksicht
auf die Tiere und die anwesenden Kinder für nicht mehr
zeitgemäß.
Ein
toller Erfolg
Hier
der Bericht des Tierschutzvereins
Das
Gänseköppen in
Langenberg- Benteler
In
Langenberg bei Gütersloh findet schon seit Jahren ein
"Gänseköppen" ohne tote Gänse statt.
Hieran haben sich im Jahre 2002 die Leute aus Dortmund Kurl
ein Beispiel genommen.

Es trifft bestimmt nicht jedermanns Geschmack, Tiere müssen
hierfür jedoch nicht mehr leiden.
Kränzestechen in Delbrück
Das nachweislich älteste Brauchtum kommt ohne
Tiere aus. Auch hier ist die Tradition auf die spanischen
Kriegsherren zurückzuführen, doch hierfür muß
kein Tier sein Leben lassen. In der Geschichts- Chronik heißt
es:
" Wohl der interessanteste und urtümlichste Brauch
ist das Kranzreiten. Dieser Brauch geht auf eine Begebenheit
am 14. März 1604 zurück, als spanische Freibeuter
in das Delbrücker Land eindrangen."
Also ihr Bochumer und sonstige Narren, die ihr Tiere für
euren Gaudi tötet, nehmt euch an den Delbrückern
ein Beispiel.
Ihre Tradition ist älter als die Eure.

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