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Pottdemo - Was ist das überhaupt?
Zum erstenmal wurde die „Pottdemo“ im Jahre 1991
durchgeführt. Tierrechtsgruppen aus dem als „Ruhrpott“
bezeichneten Ruhrgebiet fanden sich sich zusammen, um gemeinsam
auf das Leiden der Tiere in unserer Gesellschaft hinzuweisen.
Die Pottdemo setzte sich aus einem Tierrechtsmarkt und dem eigentlichen
Demonstrationszug zusammen.
Sie richtet sich gegen die millionenfach begangenen Verbrechen
und Grausamkeiten an Tieren, insbesondere gegen Tierversuche
in Forschung, Medizin, Rüstung und Kosmetik und gegen den
Missbrauch von Tieren als Sportgeräte und als Genussmittel.
Auch gegen den lebensverachtenden Umgang mit Tieren in den Bereichen
Zoo, Zirkus, Jagd und Mode richtete sich der Protest.
Die erste Pottdemo fand 1991 in Duisburg statt. Es folgten Demonstrationen
in Gelsenkirchen, Dortmund, Oberhausen, Essen, Bochum, Recklinghausen,
Herne und Mülheim an der Ruhr.
Alle diese Veranstaltungen standen unter dem gemeinsamen Motto
„das Ruhrgebiet kämpft für Tiere“.
Der Demonstrationszug durchlief die Innenstädte und machte
vor einzelnen Geschäften halt, wo durch kurze Redebeiträge
auf die tierschutzrelevanten Folgen z.B. des Pelzhandels oder
des Fleischkonsums aufmerksam gemacht wurde.
Auf dem Tierrechtsmarkt boten verschiedene Gruppen und Organisationen
Informationen zu ihren Spezialgebieten an. Interessierte konnten
so auf eine praktisch unerschöpfliche Informationsquelle
zu allen Bereichen von Tierschutz und Tierrecht zugreifen. Ob
Tierversuche, Massentierhaltung, Pelz, Vegetarismus oder Walfang:
Organisiert wurde die Pottdemo durch die Tierrechtsgruppe „die
ratten“ aus Mülheim.
Das Ruhrgebiet kämpft
für Tiere
Das Unrecht
öffentlich machen
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